ADAG Projekt GmbH
- Entwickler integrierter Gebäudelösungen
- Brücke zwischen Industrie, Forschung und realen Gebäuden
- Lebenszyklusorientierter und zirkulärer Ansatz
- Über das Unternehmen
Die ADAG Projekt GmbH ist ein in Deutschland ansässiges Ingenieur- und Entwicklungsunternehmen mit praktischer Erfahrung in der gesamten Wertschöpfungskette des Bauwesens, einschließlich der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Wohn- und öffentlichen Gebäuden.
Das Unternehmen ist an der Schnittstelle zwischen integrierter Gebäudeplanung, modularer Bauweise und technischen Gebäudesystemen tätig und legt dabei einen starken Fokus auf energie- und ressourceneffiziente Lösungen sowie die Gesamtleistung von Gebäuden.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Architekten, Herstellern und Bauherren liefert ADAG Projekt integrierte Lösungen, die Planung, Bau und Betrieb miteinander verbinden und sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigen.
- TECHNISCHES KNOW-HOW
Integrierter Engineering-Ansatz für kohlenstoffarme und zirkuläre Gebäude
ADAG Projekt verfolgt einen systemischen Ansatz für modulares, kohlenstoffarmes und zirkuläres Bauen, bei dem strukturelle Lösungen, technische Gebäudesysteme und zirkuläre Gestaltungsprinzipien auf Gebäudeebene kombiniert werden.
SYSTEMWEITER ENGINEERING-ANSATZ
- Optimierung auf Systemebene
Der Ansatz kombiniert modulare Bauprodukte, technische Gebäudesysteme und zirkuläre Designprinzipien in einem koordinierten Rahmen, der durch die Auswahl, Kombination, Gestaltung und den gemeinsamen Betrieb der Elemente optimiert wird (und nicht durch isolierte Komponenten-Upgrades).
- Modulares Rückgrat
Vorgefertigtes Konstruktionssystem
- Technische Integration
Gesamtgebäudesysteme
- Kreislaufwirtschaft & kohlenstoffarm
Lebenszyklusleistung
Modulares Bausystem
- Rückgrat
Industriell vorgefertigte Module bilden einen strukturellen Rahmen mit definierten technischen Zonen und vorhersehbarer Qualität.
- Schnelle Montage vor Ort mit kontrollierter Werksbereitschaft
- Technische Hohlräume für technische Systeme
- Flexible Layouts und anpassungsfähige Konfigurationen
- Unterstützung bei Demontage, Modifikation und Wiederverwendung
Integration und Kreislaufwirtschaft
- Gesamtes Gebäude
Technische Systeme werden frühzeitig integriert, während Material- und Verbindungsoptionen hinsichtlich der CO2-Bilanz über die gesamte Lebensdauer und der Kreislaufnutzung optimiert werden.
- Systemdimensionierung und -regelungen basierend auf realen Anwendungsszenarien
- Niedertemperatur-, energieeffiziente Konfigurationen
- Überwachung, Datenerfassung und Validierung während des Betriebs
- Materialpässe und Komponenten-Metadaten
Technologieentwicklung innerhalb von ADAG Projekt
- TRL 3 → TRL 5
Eine der strategischen Technologieentwicklungen von ADAG Projekt, derzeit auf TRL 3, die durch Demonstrations- und Validierungsaktivitäten auf TRL 5 voranschreitet.
- INNOVATIONSTÄTIGKEITEN DER EU
Horizont Europa & Built4People
Durch diese Aktivitäten trägt das Unternehmen zur Umgestaltung der bebauten Umwelt hin zu Klimaneutralität, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und hochwertigen Innenräumen bei.
Die Teilnahme an Horizon Europe spiegelt den strategischen Innovationsansatz von ADAG Projekt wider – die Weiterentwicklung von technischen Lösungen nicht nur durch konzeptionelle Entwicklung, sondern durch validierte, ganzheitliche Gebäudelösungen, die in ganz Europa repliziert, standardisiert und übernommen werden können.
Bei seinen Horizon Europe-Aktivitäten konzentriert sich ADAG Projekt auf die Optimierung auf Systemebene im Gebäudemaßstab – dabei wird die kombinierte Leistung von Bauprodukten, technischen Gebäudesystemen und Kreislaufwirtschaftsprinzipien berücksichtigt und nicht nur einzelne Materialien oder Komponenten.
Die Rolle von ADAG Projekt in Horizon Europe-Projekten
Bei Horizon Europe-Projekten fungiert ADAG Projekt in der Regel als Konsortialkoordinator und Industriepartner und verbindet dabei praktische Bauerfahrung mit Innovationen auf Systemebene.
Die Rolle des Unternehmens umfasst:
- Entwicklung von Projektkonzepten, die auf realen baulichen und betrieblichen Herausforderungen basieren;
- Koordination internationaler Konsortien, die Forschungsorganisationen, Ingenieurbüros, Industriepartner und Zertifizierungsstellen zusammenbringen;
- Integration von Forschungsergebnissen in einsetzbare Gebäudetechnologien;
- Führungsrolle bei Demonstration, Validierung und Leistungsüberwachung;
- Ausrichtung der Projektergebnisse auf Markteinführung, Zertifizierung und Standardisierung.
Diese Rolle stellt sicher, dass Innovationsaktivitäten eng mit realen Gebäuden, realen Nutzern und realen regulatorischen Kontexten verbunden bleiben.
Ganzheitlicher Ansatz im Einklang mit den Zielen von „Horizont Europa“
Ein wesentlicher Beitrag von ADAG Projekt zu Horizon Europe liegt in seiner ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden. Anstatt Materialien, Systeme oder Kreislaufstrategien isoliert zu optimieren, betrachtet das Projekt das Gebäude als integriertes System, in dem:
- Bauprodukte und strukturelle Lösungen werden gemeinsam mit Gebäudehüllen optimiert.
- Technische Gebäudesysteme (HLK, Steuerung, Energiemanagement) werden bereits in der Planungsphase integriert.
- Die betriebliche Leistung und die Auswirkungen auf den Kohlenstoffausstoß während des Lebenszyklus werden gemeinsam bewertet.
- Zirkuläre Gestaltungsprinzipien sind in strukturelle und technische Lösungen eingebettet.
Dieser Ansatz unterstützt direkt die Ziele von „Horizont Europa“ in Bezug auf klimaneutrale Gebäude, die Reduzierung von Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg und die Verbesserung der Gebäudeperformance im realen Einsatz.
- VALIDIERUNG IN DER PRAXIS
Reale Gebäude als Grundlage für die Validierung und Skalierung von technischen Lösungen
Ein zentrales Element des ADAG-Projektansatzes ist die Validierung von Technologien in realen Gebäuden. Demonstrationsprojekte werden nicht als illustrative Pilotprojekte behandelt, sondern als vollständig integrierte, überwachte und evaluierte Gebäudelösungen, die messbare Nachweise für Leistung, Robustheit und Skalierbarkeit liefern.The demonstration activities are designed to verify the technological concept at whole-building level, covering construction systems, technical building systems, circular design principles and their interaction during real operation.
Demonstrationsstrategie
Die Demonstrationsstrategie folgt drei Kernprinzipien:
Integration im gesamten Gebäude
Jede Demonstration implementiert ein integriertes Lösungspaket, das das modulare Bausystem, die Gebäudehülle, die technischen Gebäudesysteme (HLK, Steuerung) und zirkuläre Designstrategien kombiniert.
Messung und Validierung unter realen Bedingungen
Die Leistung wird während des realen Betriebs überwacht und nicht nur unter Labor- oder Simulationsbedingungen. Dies umfasst die kontinuierliche Datenerfassung und Nachbearbeitung für eine unabhängige Validierung.
Relevanz und Übertragbarkeit
Demonstrationen werden in verschiedenen europäischen Kontexten durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse über ein einzelnes Land oder eine Marktnische hinaus anwendbar sind.
Wichtige Leistungsaspekte bei der Validierung
Die Demonstrationen konzentrieren sich auf einen umfassenden Satz von Leistungsindikatoren, darunter:
01.
Energieeffizienz
Gemessener Energieverbrauch technischer Gebäudesysteme, Wechselwirkung zwischen Gebäudehülle und HLK-Anlagen sowie Systemeffizienz unter realen Nutzungsbedingungen.
02.
Innenraumklimaqualität
Thermischer Komfort, Raumluftqualität, Luftfeuchtigkeit und Betriebsstabilität von Gebäudesystemen.
03.
Gesamt-Kohlenstoffbilanz über die gesamte Lebensdauer
Berechnung und Validierung des CO2-Fußabdrucks über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg, einschließlich Bau, Betrieb, Instandhaltung und Szenarien zum Ende der Nutzungsdauer.
04.
Systemintegration und Zuverlässigkeit
Leistung integrierter Bau- und Ingenieurlösungen, Robustheit der Verbindungen, Zugänglichkeit der Systeme und Wartungsfreundlichkeit.
05.
Zirkularität und Anpassungsfähigkeit
Validierung der Prinzipien für die Demontagefreundlichkeit, Zugänglichkeit der Komponenten, Durchführbarkeit von Reparatur-, Austausch- und Wiederverwendungsszenarien.
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